12.04.2018

Unterstützung für den neuen „Rabe Socke“-Film

Der dritte Film „Suche nach dem verlorenen Schatz“ der Reihe um „Rabe Socke“ wird vom Land Hessen mit 450.000 Euro unterstützt.


© HMWK

Wer schaut nicht gerne einen Film im Kino oder Fernsehen? Damit ihr allerdings einen Film sehen könnt, müssen vorher mehrere Leute daran arbeiten. Diese Leute kümmern sich zum Beispiel um die Bilder, die ihr später seht oder darum, dass die Figuren auch alle eine Stimme haben. Um all diese Aufgaben zu erledigen, wird Geld benötigt. Das Land Hessen hat entschieden, dass der neue „Rabe Socke“-Film mit 450.000 Euro unterstützt wird.


Wo wird dem Film Leben eingehaucht?

Viele Leute aus dem Rhein-Main-Gebiet haben schon geholfen, Filme wie „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ und „Der Sandmann und der verlorene Traumsand“ erfolgreich auf die Leinwand zu bringen. „Der Kinofilm ‚Hugo Cabret‘ hat in der Kategorie Visuelle Effekte sogar einen Oscar gewonnen“, sagt Kunst- und Kulturminister Boris Rhein. Der neue Film über Rabe Socke wird ebenfalls in Hessen hergestellt und zwar in den Chimney Studios in Frankfurt. 

Ab dem 6. Juni 2019 könnt ihr in den Kinos sehen, wie der kleine Rabe Socke und seine Freunde Eddi-Bär, der Kleine Dachs und Bibermädchen Fritzi auf große Schatzsuche gehen.


Rabe Socke und seine Freunde bekommen eine Stimme

Den Figuren im Film werden auch dieses Mal verschiedene berühmte Personen ihre Stimme leihen. Der Musiker Jan Delay spricht den kleinen Rabe Socke, während Frau Dachs ihre Stimme von der Schauspielerin Anna Thalbach bekommt. Opa Dachs, dem die geheimnisvolle Schatzkarte früher gehörte, wird von Komiker und Schauspieler Dieter Hallervorden gesprochen.

„Die hervorragende Besetzung und liebevolle Gestaltung der ‚Rabe Socke‘-Reihe sorgt für großen Erfolg beim Publikum. Auch in der Vergangenheit hat die Hessische Landesregierung einige Produktionen der Chimney Studios Frankfurt am Main gefördert – zum Beispiel das Vorgänger-Projekt ‚Kleiner Rabe Socke II‘ mit 600.000 Euro. Auch die erfolgreichen Filme ‚Pettersson und Findus‘ sowie ‚Pettersson und Findus: Das Schönste Weihnachten überhaupt‘ haben wir mit insgesamt 1,6 Millionen Euro unterstützt“, erzählt Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.


Filmförderung in Hessen

Kleine Landkinos und so genannte Programmkinos, die nur bestimmte Filme zeigen, sollen in Zukunft mit mehr Geld unterstützt werden, damit sie ihre Technik auf den neuesten Stand bringen können. Außerdem sind auch mehrere Filmfestivals geplant, eines davon soll vor allem für Frauen sein. Damit diese Pläne verwirklicht werden können, gibt es in Hessen ab dem Jahr 2018 weitere 1,5 Millionen Euro, die für die Förderung rund um das Thema Film vergeben werden. Insgesamt steht dann eine Geldsumme von 11,5 Millionen Euro, statt vorher 10 Millionen Euro, zur Verfügung. Das bedeutet, dass mehr Filme in Hessen hergestellt werden können.

 

 



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